Wachstum, Wertschätzung, Humor, Flexibilität, Teamgeist und Kreativität sind mir wichtige Werte
in Personalentwicklung, Training und Coaching. Mein Engagement gilt dem Lösungsmanagement. Hier ist mein
Motto: „Widme 10 % Deiner Zeit dem Problem und 90 % der Lösung!“
Die Gärtner-Theorie:
Im Training wird ein Samen gesetzt, der nachhaltig gepflegt und kultiviert werden muss, um zu wachsen, z.B.
durch anschliessendes regelmäßiges Coaching und/oder Folgetrainings.
Lernen und Humor:
Der Lerneffekt ist direkt proportional zu der Freude und dem Spaß, welche man im Training erlebt.
Lernen mit Leidenschaft:
Ein forderndes Lernen schafft auch Leiden - am Unglück wächst man, am Glück ruht man sich aus.
Respekt und Wertschätzung:
Gegenseitiger Respekt und Wertschätzung im Lernumfeld ist die Voraussetzung für effektives Lernen.
Zum Fragen ermutigen:
Es gibt keine dummen Fragen, es gibt nur dumme Antworten.
Raum für Wachstum durch Ideenaustausch:
Ich gebe dir eine Münze, du gibst mir eine Münze, dann haben wir beide je eine Münze, ich gebe dir
eine Idee, du gibst mir eine Idee, dann haben wir beide je zwei Ideen!
Anders denken unbedingt erlaubt!
Wer sich nur mit Gleichdenkenden umgibt, erhält keine neuen Wachstumsimpulse - und um Wachstum geht es in Training und Entwicklung!
Das beste Training liegt immer noch im selbständigen Machen.
(Cyril Northcote Parkinson (1909-93),brit. Historiker u. Publizist)
Deswegen gebe ich meinen Teilnehmern viele Möglichkeiten
durch Reflektion, eigenes Ausprobieren und Erfahren
möglichst viele Seminarinhalte zu verinnerlichen.
Ich schaffe Lernlaboratorien, in denen die Teilnehmer
in einem geschützten Rahmen neue Verhaltensweisen
ausprobieren können. Theorien und Modelle ergänzen
das Erfahrene und unterstützen sinnvoll den Prozess
des Verstehens und Wachsens. Praxisnähe wird dabei
GROSS geschrieben. Folgende Methoden wende ich situations-
und teilnehmergerecht an: Vortrag, Diskussion, Rollenspiele
mit Videoanalyse, Fragebogen mit Auswertungen, Moderation,
Arbeit mit Symbolen, Transaktionsanalyse, Outdoor, systemisches
Coaching, u. v. m.
Behandle die Menschen so,
als wären sie, was sie sein sollten,
und du hilfst ihnen zu werden,
was sie sein können.
(Johann Wolfgang von Goethe)
- Jeder Mensch ist einzigartig.
- Jeder Mensch hat sein eigenes Modell der Welt.
- Jeder Mensch ist wichtig und hat besondere Fähigkeiten, Ideen und Visionen.
- Jeder Mensch hat alle Fähigkeiten und Ressourcen, die er braucht, bereits in sich.
- Jeder Mensch kann seinen Entwicklungsprozess selbstverantwortlich verändern und steuern.
- Jeder Mensch trifft jeweils die beste, ihm zur Verfügung stehende Wahl.
- Jeder Mensch steht in Wechselbeziehung zu anderen Systemen und ist Teil der Gesellschaft.
Wenn es gelingt, die Rahmenbedingungen des Lernens so zu gestalten, dass möglichst oft Aha-Erlebnisse
ausgelöst werden, überstrahlt das Gefühl des Erfolgs meist auch die negativen Seiten des Lerngegenstands.
Aus dem Lernen-Müssen wird dann gefühlsbedingt ein Lernen-Wollen. Der einmal erreichte Erfolg vermittelt
ein Lustempfinden mit einem Verlangen nach Wiederholung dieser angenehmen Empfindung. Dieser Zustand ist bekannt
unter dem Begriff "Erfolgserlebnis". Ein so verstärktes Selbstbewusstsein erzeugt Motivation (= Anregung und
Erhalt der Lust am Lernen):
Kurt Lewin entwickelte ein einfaches allgemeines Lernmodell
zur Beschreibung des Erwerbs von Verhaltensweisen, für
gute und schlechte (An)Gewohnheiten im Besonderen. Er
geht davon aus, dass der Mensch, bevor er etwas
Neues lernt, alte Verhaltens- und Einstellungsarten
verlernen muss. Diese Verhaltensweisen und Einstellungen
sitzen häufig sehr tief, d. h., sie sind von der
lernenden Person stark in deren alltägliches Leben
integriert; dies bedeutet für eine anzustrebende
Veränderung, dass der Lernende einen Teil
von dem für ihn eigentlich Selbstverständlichen
aufgeben muss Dagegen wehren sich die Lernenden
häufig, besonders emotional (im Bauch), obgleich
sie oft erkannt haben (im Kopf), dass das neu zu
lernende Verhalten sinnvoller ist.
Diese emotionalen Abwehrkräfte ergeben sich aus
dem Verlust gewohnter Verhaltens- und Einstellungsmuster
und den damit verbundenen Verhaltensunsicherheiten,
die das "alltägliche Gleichgewicht" ins Wanken
bringen. Diese Befürchtungen sind aber weitgehend
unberechtigt, denn es geht nicht nur darum, einen Teil
von sich selbst aufzugeben, sondern darum, das vorhandene
Verhaltensrepertoire sinnvoll zu erweitern. Und Menschen,
die ein größeres Spektrum an Handlungsmöglichkeiten
besitzen, können sich ihrer Umwelt auch besser
anpassen bzw. sind eher in der Lage, in ihre Umwelt
auch verändernd einzugreifen.
Die 1. Stufe: Das Auftauen (unfreezing)
In dieser Phase wird die Motivation zu einer Veränderung
entwickelt. Von dem Lernenden wird erkannt, gespürt,
empfunden, dass das jeweils von ihm bis jetzt ausgeübte
Verhalten, die bis dahin gültige Einstellung, problematisch
wird (für ihn selbst bzw. für seine Umgebung).
Der Lernende erlebt einen Widerspruch zu seinen alltäglichen
Gewohnheiten, er kommt mit dem, was immer "funktioniert
hat", in Konflikt. In einem Unterricht, der teilnehmerorientiert
ist, werden solche lernfördernde Konflikte nicht
nur vom Lehrer oder Dozenten in Gang gesetzt, sondern
von allen an dem Lernprozess Beteiligten. Wenn
ein solcher Lernanstoß von dem Lernenden selbst
kommt, oder von einer Person, die man gut akzeptiert,
so ist die Motivation zur Veränderung relativ hoch.
Die geschilderten Konflikte, die das Auftauen zu fördern
vermögen, können z. B. verursacht werden durch:
- Mangel an Bestätigung
- Schuldgefühle
- Mißerfolgserlebnisse
- die Erfahrung erfolgreicherer Handlungen
- durch Konfrontation mit anderen Verhaltens- und Einstellungsarten.
Die 2. Stufe: Das Verändern (changing)
Die Entwicklung neuer Verhaltens- und Einstellungsmöglichkeiten
kennzeichnet diese 2. Phase des Lernens. Zu unterscheiden
ist hierbei die Suche nach Alternativformen des Verhaltens
und Einstellungen und der Erprobung (Probierhandlungen)
dessen, was man als Alternative glaubt für sinnvoll
erkannt zu haben. Die Alternativen können von verschiedenen
Personen angeboten werden. Pädagogisch sinnvoll
ist es, den Lernenden den Freiraum und die Möglichkeiten
zu geben, die Verhaltens- bzw. Einstellungsalternativen
selbst zu finden. Zwingt man sie (z. B. als Dozent)
dem Lernenden auf, wird die Motivation zur wirklichen
Veränderung relativ gering bzw. nur von kurzer
Dauer sein. Da der Einzelne das jeweils neu zu Lernende
mit seinen übrigen Verhaltens- und Einstellungsarten
in ein integriertes Verhältnis bringen muss,
dies aber dem Dozenten oder dem Mitlernenden jeweils
nur in sehr unzureichendem Maße bekannt ist, ist
im Verhaltens- und Einstellungsbereich ein l.Lernen
nach den Prinzipien "richtig - falsch" sehr problematisch.
Die 3. Stufe: Festigung, Stabilisierung (refreezing)
Die Integration der Veränderung in das gesamte
Verhaltens- und Einstellungsrepertoire des Lernenden
kennzeichnet diese Phase. Andernfalls hält sich
die Veränderung nur kurzzeitig. Dazu ist es notwendig,
die Beziehungen der neuen Lernerfahrungen zu anderen
vergangenen zukünftig zu erwartenden Gruppenerfahrungen
(z. B. Lebens- und Arbeitssituationen) herzustellen
und das Gelernte auch über die Lernsituation hinaus
verfügbar zu halten. Die Rückkoppelung der
erlebten Verhaltens- und Einstellungsänderung (sog.
Feed-back) an den Lernenden durch die übrigen Kursteilnehmer
kann diesen Prozess der Stabilisierung positiv
beeinflussen.